Spanien und seine Wirtschaft

Der Tourismus ist ein wichtiger Stützpfeiler der Wirtschaft in Spanien. Gerade die Inselgruppen und Küstengebiete sind sehr aktiv im Tourismus und leisten einen wichtigen Beitrag – und sind eine bedeutende Einnahmequelle für das gesamte Spanien. Nach dem Spanischen Bürgerkrieg war Spanien isoliert, und die Wirtschaft lag am Boden. Zwei wichtige Punkte änderten diese Situation: Der Plan de Estabilización, der den demokratischen Wandel 1975 einläutete, und der Beitritt zur Europäischen Gemeinschaft im Jahre 1986. Nicht nur dem Tourismus hat sich das Land mehr und mehr geöffnet, auch die Industrie wurde nach und nach liberalisiert und modernisiert. Doch gerade der Dienstleistungssektor ist für Spanien mit rund 68% der wichtigste Wirtschaftsfaktor. Und gerade der Tourismus spielt hier eine große Rolle. Er zieht auch andere Branchen mit sich, wie beispielsweise die Bauindustrie. Wer nach Spanien und in Richtung Süden fährt, der sieht links und rechts der Autobahn einen weiteren wichtigen Wirtschaftsfaktor, die Landwirtschaft. Spanien gehört zu den Hauptlieferanten von Obst und Gemüse für die großen Supermarktketten in Europa, gerade auch für Deutschland. Ob Paprika, Tomaten oder Orangen: riesige Anbauflächen dienen zur Lebensmittelproduktion. Dabei sind diese nicht nur sehr günstig, sondern stehen auch in der Kritik, mit Pestiziden stark belastet zu sein. Die Wirtschaft in Spanien weist regionale Unterschiede auf, die sich im Brutto-Inlands-Produkt wieder spiegeln. So ist das BIP in stark industrialisierten Gebieten wie beispielsweise in Madrid sehr hoch und liegt weit über dem Durchschnitt der Europäischen Union. Andere, ländlichere Gegenden wie Andalusien haben dagegen ein niedrigeres BIP. Hotel Berlin Hotels in Berlin payday loans korsetts de

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Da der Tourismus in Spanien eine große Rolle spielt, sollte er auch hier Beachtung finden. Spanien gehört zum weltweit am zweitbeliebtesten Urlaubsland – nach Frankreich. Im Jahr 2005 haben über 55 Millionen Touristen Spanien bereist. Das beliebteste Reiseziel ist die Region Katalonien. Nicht nur die Stadt Barcelona, auch die Nähe zum Europäischen Festland und die Pyrenäen sind hier sicherlich Gründe für die Beliebtheit dieser Region. An zweiter Stelle steht die Inselgruppe der Balearen, dabei sind insbesondere Mallorca und Ibiza zu erwähnen.

Energieversorgung in Spanien
Die Energieversorgung in Spanien ist ein wichtiges Thema. Denn die wichtigste Energiequelle ist das Erdöl, und auch andere fossile Brennstoffe wie Erdgas und Kohle sind sehr wichtig: Insgesamt stellen sie über 80% der Primärenergie aus. Davon mussten über 75% (2008) importiert werden. Dieser recht hohe Anteil veranlasst die Verantwortlichen dazu, andere Energiequellen zu erschließen – zumal der Ausstieg aus der Atomenergie beschlossene Sache ist. So wurde in die Energieerzeugung mit Hilfe von erneuerbaren Energiequellen investiert – in die Nutzung der Windenergie ebenso wie in solare Technik. Nicht zuletzt dank staatlicher Förderung boomte die Photovoltaikbranche in ganz Europa. Sinnbild für diese Investitionen in saubere Energie sind die größten Sonnenkraftwerke Europas, mit dem Namen Andasol 1 (, 2 und 3), die in der Provinz Granada stehen und von einem deutschen Unternehmen entwickelt wurde.